Etappe Gütersloh-Detmold
Städte mit schönen Giebeln, Kunst in Gärten und Parks, Urwald in Fluss- und Bachtälern, Jagdschlösser in Wald und Stadt, Pferde in den Dünen und Safari in der Senne: Die anfangs flache und später sportlichere Etappe ist ganz schön vielfältig.
Tour
Gütersloh zunächst nach Osten verlassend durchqueren Sie den von der Dalke geprägten Stadtpark, streifen den Botanischen Garten und biegen dann nach Südwesten ab, um schon bald Rheda-Wiedenbrück zu erreichen. Hier vereinigt sich der R1 mit dem EmsRadweg. Am Wasserschloss Rheda biegen Sie in das ehemalige Landesgartenschaugelände und radeln durch den Erlenbruchwald und unter der A2 hindurch. Sie überqueren die Ems und treffen bei gutem Wetter Sportler auf den Rampen und Kanten des Skateparks „Altes Klärwerk“, testen vielleicht das Sitzmöbel mit Laterne im Betonpavillon, lassen die mit Liebesschlössern verzierte Oldenzaalbrücke rechts liegen und erreichen schließlich den Emssee im Stadtteil Wiedenbrück. Dort laden die vielen, denkmalgeschützten Fachwerkhäuser mit ihren Schnitzereien zu einem Rundgang und das Museum Wiedenbrücker Schule zu einem Besuch ein.
Sie verlassen Wiedenbrück Richtung Osten, entdecken hinter Bäumen einen weiteren Emssee und radeln teils vom Fluss begleitet bis Rietberg, aufgrund der gut erhaltenen Gebäude aus dem 16. und 17. Jahrhundert auch „Stadt der schönen Giebel“ genannt. Nachdem Sie eines der hübschesten Rathäuser Westfalens passiert haben, biegen Sie hinter dem Klostergarten mit den Bronzeskulpturen nach Norden ab. Sie verlassen den EmsRadweg, folgen dem R1 an den ehemaligen Landesgartenschaugeländen vorbei, durchfahren den Rietberger Ortsteil Neuenkirchen und gelangen später nach Verl. Auf dem weiteren Weg nach Osten werden Sie vom Ölbach begleitet. Im großen Holter Wald finden Sie eine 1000-jährige Eiche und das leuchtend gelbe barocke Jagdschloss Holte, dessen Gräfte vom Ölbach gespeist wird.
Sie verlassen den Holter Wald nach Süden und durchfahren die Sennelandschaft, queren Wälder, Heidemoorflächen und Binnendünen des kleinen Naturschutzgebiets Ramselbruch und erreichen schließlich im Zentrum Hövelhofs das Wahrzeichen des Ortes, das ehemalige fürstbischöfliche Jagdschloss. Der kleine Schlossgarten neben dem schönen denkmalgeschützten Fachwerkgebäude lädt zu einer Pause ein. Sie verlassen Hövelhof nach Norden, radeln durch Wälder, Heide, Wiesen und Äcker und biegen schließlich nach Osten ab, um dem Furlbach bis Stukenbrock-Senne zu folgen. Hier lohnen Besuche der Ems-Erlebniswelt und des Safariland Stukenbrock. Bei einem Abstecher zu den südlich gelegenen Emsquellen entdecken Sie mit Glück Senner Pferde in den Sanddünen des Naturschutzgebiets Moosheide. Stukenbrock-Senne nach Nordosten verlassend erreichen Sie das Naturschutzgebiet „Schluchten und Moore am oberen Furlbach“. In der urwaldartigen Landschaft leben neben Neunaugen und Moosjungfern Rauschbeeren und Riesen-Schachtelhalm.
Weiter nach Osten radelnd durchqueren Sie Augustdorf, fahren an einer der größten Bundeswehrkasernen Deutschlands vorbei und queren den Teutoburger Wald. Kurz vor dem Kalkwerk Dörenschlucht erreichen Sie den Dörenpass, mit 207 m den höchsten Punkt der Etappe. Sie radeln durch die Stadtteile Pivitsheide und Heidenoldendorf und erreichen das Zentrum der Kulturstadt Detmold. Nahe dem Fürstbischöflichen Residenzschloss, einem Bauwerk im Stil der Weserrenaissance, endet die Etappe.
Daten & Fakten
Gütersloh
Detmold
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober