Johanneskapelle
Johanneskapelle
Die Johanneskapelle in Rietberg, geweiht im Jahr 1748, wurde auf Anweisung von Gräfin Maria Ernestine Franziska von Kaunitz-Rietberg zu Ehren des heiligen Johannes von Nepomuk errichtet. Im Jahr 1822 wechselte die Kapelle zusammen mit der Standesherrschaft Rietberg in den Besitz des Unternehmers Friedrich Ludwig Tenge. 1999 wurde sie durch eine Schenkung der Familie Tenge-Rietberg Eigentum der Stadt Rietberg. Die Kapelle besticht durch ihre einzigartige Architektur, die in Westfalen kaum ihresgleichen findet. Der ovale Grundriss und der fein getönte Stuckmarmor im Inneren verleihen dem Bauwerk eine besondere Eleganz. Trotz ihrer permanenten Schließung bleibt die Kapelle ein bedeutendes Zeugnis barocker Baukunst.