coesfeld-haus-loburg-geschichte

Haus Loburg

Am Stadtrand von Coesfeld liegt der kleine romantische Adelssitz Haus Loburg.

Am Stadtrand von Coesfeld erhebt sich der historische Adelssitz Haus Loburg, ein bemerkenswertes Beispiel westfälischer Baukunst. Das Herrenhaus, umgeben von einer Gräfte, wurde zwischen 1550 und 1560 von der Adelsfamilie von Graes errichtet und blieb über Jahrhunderte in deren Besitz. 1912 ging es in den Besitz von Fürst Alfred zu Salm-Salm über. Die Nachkommen der Familie bewohnen das Anwesen bis heute. Im Zweiten Weltkrieg erlitt Haus Loburg schwere Schäden durch einen Bombenangriff, bei dem das Gebäude als Krankenhaus genutzt wurde. Der Wiederaufbau erfolgte zwischen 1946 und 1949 im Stil der Renaissance. Heute umfasst das Anwesen etwa 80 Hektar landwirtschaftlich genutzte Flächen. Einmal jährlich, am dritten Adventssonntag, öffnet das Haus seine Tore für das "Loburger Vielerlei", ein Markt mit Kunsthandwerk und regionalen Produkten. Zudem dient es als Nebenstelle des Standesamtes Coesfeld. Eine Besichtigung ist nicht möglich, jedoch bietet sich vom Wegesrand ein Blick auf das eindrucksvolle Bauwerk.

Eingang Haus Loburg
coesfeld-haus-loburg
coesfeld-haus-loburg-landschaft
coesfeld-haus-loburg-graefte