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Haus Loburg

Am Stadtrand von Coesfeld liegt der kleine romantische Adelssitz Haus Loburg. Das Herrenhaus wurde zwischen 1550 und 1560 erbaut und ist von einer Gräfte umgeben. Im Jahr 1945 wurde das Anwesen bei einem Bombenangriff nahezu vollständig zerstört und als zweigeschossiger Backsteinbau im Stil der Renaissance wieder aufgebaut. 

Am Stadtrand von Coesfeld liegt der kleine romantische Adelssitz Haus Loburg. Das Herrenhaus wurde zwischen 1550 und 1560 erbaut und ist von einer Gräfte umgeben. Im Jahr 1945 wurde das Anwesen bei einem Bombenangriff nahezu vollständig zerstört und als zweigeschossiger Backsteinbau im Stil der Renaissance wieder aufgebaut. 

Informationen zur Geschichte

Haus Loburg ist ein alter, von einer Gräfte umgebener Adelssitz, dessen Wurzeln wahrscheinlich bis in die Zeit Karls des Großen zurückreichen. Das Herrenhaus wurde in den Jahren 1550 bis 1560 von der westfälischen Adelsfamilie von Graes gebaut und blieb über drei Jahrhunderte in deren Besitz. 1912 erwarb Fürst Alfred zu Salm-Salm das Haus für seinen Sohn Franz Prinz zu Salm-Salm und dessen Frau Maria Anna Freiin von und zu Dalberg. Deren Nachkommen wohnen noch heute hier. 

Am 10. März 1945 wurde das Haus Loburg Ziel eines Bombenangriffs, der das zu diesem Zeitpunkt als Krankenhaus genutzte Gebäude schwer beschädigte. Vom Herrenhaus blieb nur ein Teil des Kellers des völlig zerstörten Westflügels erhalten. Das Dach des Kellergewölbes wird heute als Terrasse genutzt. Die Kapelle der Loburg war der einzig vollkommen unversehrte Raum des Herrenhauses. In den Jahren 1946 bis 1949 wurde der Torflügel als zweigeschossiger Backsteinbau mit Werksteingliederung und Staffelgiebel im Stil der Renaissance wieder aufgebaut. 

Heute gehören zu Haus Loburg etwa 80 Hektar Felder und Wiesen, die für Gemüse – und Getreideanbau und zur Viehhaltung genutzt werden. Jedes Jahr am dritten Adventssonntag findet hier das sogenannte „Loburger Vielerlei“ statt, bei dem Kunstobjekte, Schmuck, hofeigenes Gemüse, Weine und Wilderzeugnisse verkauft werden. Nur an diesem Tag ist das Anwesen öffentlich zugänglich. Für Verliebte gibt es allerdings eine Ausnahme: die Stadt Coesfeld hat in Haus Loburg eine Nebenstelle ihres Standesamtes eingerichtet. 

Informationen zur Besichtigung

  • Haus Loburg befindet sich in Privatbesitz, eine Besichtigung ist nicht möglich.
  • Zum Haus Loburg besteht vom Wegesrand Blickkontakt.
  • Haus Loburg kann für standesamtliche Trauungen genutzt werden.
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