Gedenkstein auf dem Ehrenfriedhof Sowjetischer Kriegstoter in Schloß Holte-Stukenbrock

Ehrenfriedhof sowjetischer Kriegstoter (sowjetischer Ehrenfriedhof) Stukenbrock-Senne

Nach der Befreiung des Kriegsgefangenenlagers haben die Überlebenden diesen Massengräber-Friedhof zu einem Ort des Gedenkens gemacht. Heute ist daraus der parkähnliche Ehrenfriedhof geworden, der gemeinsam mit der Gedenkstätte Stalag 326 in Stukenbrock-Senne einen unaufdringlichen, aber sehr wichtigen Teil des Erinnerns und Gedenkens für alle Generationen ausmacht.

In unmittelbarer Nähe zum Durchgangslager für Kriegsgefangene aus der Sowjetunion, dem Stammlager Stalag 326 VI K, wurde zu Zeiten des II. Weltkrieges ein Gräberfeld mit Massengräbern angelegt. Bis zu 65.000 Menschen, die genauen Zahlen sind noch immer nicht bekannt, liegen hier begraben.

Schon am 7. Mai 1945 begann eine Gruppe ehemaliger Gefangener mit den Bauarbeiten für einen 10 m hohen Obelisken, der als Denkmal dienen sollte. Dabei wurden sie auch von deutschen Einwohnern unterstützt.

Die Überlebenden setzten Grabplatten und pflanzten Baume, so dass der sowjetische Ehrenfriedhof heute einen parkähnlichen Charakter hat und ein echter Ort der Besinnung ist.
Die Gedenkstätte Stalag bietet sehr persönliche Führungen über den Ehrenfriedhof an. Hierzu gibt es im Veranstaltungskalender der Stadt SHS Hinweise auf öffentliche Vorträge und Besichtigungen, aber auch individuelle Führungen sind möglich.

Gedenkstein auf dem Ehrenfriedhof Sowjetischer Kriegstoter in Schloß Holte-Stukenbrock
Winterlicher Ehrenfriedhof in Schloß Holte-Stukenbrock
Ehrenfriedhof Sowjetischer Kriegstoter in Schloß Holte-Stukenbrock
Ehrenfriedhof Sowjetischer Kriegstoter in Schloß Holte-Stukenbrock
Ehrenfriedhof Sowjetischer Kriegstoter in Schloß Holte-Stukenbrock