St. Bonifatius Stiftskirche
Die St. Bonifatius Stiftskirche in Freckenhorst ist ein bedeutendes Beispiel frühromanischer Architektur in Westfalen. Ursprünglich als Kloster im Jahr 854 gegründet, entwickelte sich die Anlage im 15. Jahrhundert zu einem freiweltlichen Damenstift. Die heutige Stiftskirche, geweiht im Jahr 1129, ist bekannt für ihren erhaltenen Taufstein aus der Zeit der Weihe. Neben der Kirche steht die romanische Petrikapelle, die die Stiftskammer mit Schätzen aus einem Jahrtausend beherbergt. Die Kirche kann auf Anfrage besichtigt werden, und Führungen durch die Kirche und die Stiftskammer sind möglich. Eine Außenbesichtigung ist jederzeit möglich. Die Stiftskirche, die nach einem verheerenden Brand neu errichtet wurde, blieb bis 1811 ein Zentrum des geistlichen Lebens, bevor sie auf Anweisung Napoleons aufgelöst wurde. Heute bildet sie weiterhin den kulturellen Mittelpunkt von Freckenhorst und bietet Einblicke in die reiche Geschichte der Region.

