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Petrikirche

Petrikirche

Die Pfarrkirche St. Petrus, gegründet um das Jahr 1000, markierte den Westrand des Marktortes Höxter und wurde ab 1152 mit dem Bau der Stadtmauer in die Altstadt integriert. Nach der Zerstörung der Stadt Corvey im Jahr 1265 verlegte man das Stift Niggenkerken zur Petrikirche. Der Dekan des Stifts, später als Stadt- oder Pfarrdechant bekannt, führte die katholische Pfarrgeistlichkeit in Höxter und im „Corveyer Land“. Unter napoleonischer Herrschaft erfolgte 1810/11 der Abbruch der Petrikirche, um Platz für eine zentrale Bürgerschule zu schaffen. Heute steht an dieser Stelle das Gebäude der Stadtverwaltung Höxter, dessen Fensterausschnitte den ehemaligen Standort der Kirche symbolisieren.