Kultur, Natur und Sommerfrische in der Märkischen Schweiz
Dieses Teilstück des Europaradwegs R1 im Seenland Oder-Spree zeigt, warum Radfahren hier so viel Freude macht: Seen und Wälder, durch die Eiszeit leicht geformte Hügel, Orte zum Einkehren und kulturelle Kleinode.
Durch den ältesten Naturpark Brandenburgs
Nach kurzer Bahnfahrt beginnt die Tour in Trebnitz. Der Schlosscampus bietet einen stimmigen Auftakt: Das ehemalige Gutshaus, heute ein neobarockes Herrenhaus, ist deutsch-polnische Bildungs- und Begegnungsstätte. Das Gustav-Seitz-Museum und das „Kaffee zum Glück“ laden dazu ein, anzukommen und den Tag in Ruhe zu beginnen.
Hinter Obersdorf führt der R1 in den Naturpark Märkische Schweiz, dem ältesten und kleinsten Naturpark Brandenburgs. Seen und Bäche, Laubwälder, Schluchten und Täler, Sölle und Quellen, Moore und Fischteiche, Felder, Wiesen und Hecken – die sanften Auf- und Abstiege erzählen von der eiszeitlichen Entstehung dieser bewegten Landschaft. Tief durchatmen und die frische Luft genießen!
Bei Münchehofe lohnt ein Abstecher zum Großen Klobichsee mit Badestelle. Im Umweltbildungszentrum Drei Eichen gibt es kleine Stärkungen und Anregungen, die Natur mit anderen Augen zu betrachten.
Im Naturpark-Besucherzentrum „Schweizer Haus“ wird anschaulich gezeigt, wie die eiszeitlichen Gletscher die Märkische Schweiz geformt haben und welche besondere Lebensräume es heute hier gibt.
Buckow und Waldsieversdorf
Eingerahmt von bewaldeten Hängen liegt Buckow am türkisfarbenen Schermützelsee. Schmale Gassen, Ackerbürgerhäuser und Villen führen zum Marktplatz, der von Cafés, Restaurants und Läden für regionale Produkte gesäumt wird.
Im Brecht-Weigel-Haus lässt sich der Rückzugort des Berliner Künstlerpaars entdecken - die kreative Sommerfrische, welche Buckow seit jeher prägt, wird hier erlebbar: Natur, Entspannung und geistiger Austausch am See.
Hinter Buckow wird der Radweg teilweise begleitet von der Buckower Kleinbahn. Waldsieversdorf, eine Villenkolonie aus dem späten 19. Jahrhunderts, bewahrt mit Holzveranden, Kieferngärten und lockerer Bebauung ihren besonderen Charakter. Ein Besuch des John-Heartfield-Haus lohnt sich.
Feldsteine, Seen und ein Liederweg
Ab der Bergschäferei weitet sich die Landschaft. Zwischen Hecken und Obstalleen reihen sich kleine Dörfer mit traditionellen Feldsteinbauten aneinander. In Garzin funkelt der Lange See mit seiner Badestelle. Unweit der Route erhebt sich die Feldsteinpyramide von Garzau – ein außergewöhnliches Bauwerk aus dem Jahr 1784, bei dem das grobe Mauerwerk einen spannenden Kontrast zum klassizistischen Portal bildet.
Im Gut Garzau können Sie regionalen Honig erwerben. Bei Rehfelde lädt der Liederweg dazu ein, die Umgebung nicht nur mit den Augen zu erleben: Entlang der Strecke informieren Tafeln über bekannte Lieder und machen die Radtour zu einem kleinen kulturellen Spaziergang.
Die Seen im Löcknitztal
Die Grünheider Seenkette mit ihren fünf Gewässern, darunter der Elsen- und der Möllensee, prägt den weiteren Verlauf der Strecke. An kleinen Badestellen bieten sich jederzeit spontane Pausen an. Im Bürgerpark Grünheide zwischen Peetz- und Werlsee laden ein Biergarten und der Blick auf die Löcknitz zum entspannten Verweilen ein. Am Nordstrand des Werlsees entsteht sogar echtes Strandgefühl.
Anschließend führt die Route über Grünheide weiter nach Erkner und zum Dämeritzsee. Von dort aus lässt sich die Rückfahrt bequem mit der S-Bahn antreten.









Tour
Der Europa-Radweg R1 verbindet Länder, Landschaften und Geschichten – diesesTeilstück im Seenland Oder-Spree vereint Seen, Wälder und eiszeitliche Hügel. Von Trebnitz geht es entspannt los zum Schlosscampus, ins Gustav-Seitz-Museum und Café „Kaffee zum Glück“. Durch Obersdorf führt der Weg in den Naturpark Märkische Schweiz, vorbei an Rotmilanen und Kranichen. Weiter geht es nach Buckow mit dem Schermützelsee und dem Brecht-Weigel-Haus, dann Waldsieversdorf und Garzau. Die Grünheider Seen und der Dämeritzsee in Erkner runden die Tour ab, die am Bahnhof Erkner endet.
Radwege-Logo "R1"
Daten & Fakten
Bahnhof Trebnitz
Bahnhof Erkner
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
Weitere Informationen
Mit der Bahn zum Bahnhof Trebnitz
Badesachen im Sommer nicht vergessen! Es gibt viele Möglichkeiten für den Sprung in klare Seen.










