Gravelbiken in FERROPOLIS © Europaradweg R1_D3_@radelmaedchen

Kohle | Dampf | Licht | Seen (Graveltour)

Wo sich einst Bagger in zahlreichen Braunkohletagebauen in die Erde gruben, verläuft heute die Erlebnisroute KOHLE | DAMPF | LICHT | SEEN.

Zwischen Lutherstadt Wittenberg, Bitterfeld-Wolfen, dem Leipziger Neuseenland, dem Altenburger Land, durch das Zeitz-Weißenfelser-Braunkohlenrevier und zum Geiseltalsee in der Saale-Unstrut-Region verbindet sie auf insgesamt über 350 km zahlreiche Standorte, die Einblicke in die Geschichte der Braunkohlegewinnung, der Energiegewinnung aus Braunkohle und der braunkohleverarbeitenden Industrie ermöglichen.

Ebenso stellt sie die bemerkenswerte Wandlungsfähigkeit des mitteldeutschen Bergbaureviers von einer ökologisch zerstörten Region hin zu einem landschaftlich reizvollen Seengebiet mit grünen Industrien dar. Die Route verläuft durch eine junge Landschaft der Kontraste: eine zukunftsorientierte Gegenwart, die ganz bewusst mit ihrer Vergangenheit spielt.

Radfahrer in der Werkssiedlung Piesteritz in Wittenberg
Marktplatz, Lutherstadt Wittenberg
Auf der Elbbrücke in Lutherstadt Wittenberg
Bergwitzsee
Radfahrer an der Schachtbaude Pannenkoek, Schlaitz
Industrie- und Filmmuseum Wolfen
Radfahren am Bitterfelder Bogen

Tour

Route direction

Die Radroute beginnt in der Werkssiedlung Piesteritz. Von dort führt die Strecke durch die Wittenberger Altstadt mit ihren UNESCO-Weltkulturerbestätten. Vorbei am schönen Bergwitzsee fährt man bis nach Gräfenhainichen. Dort wartet, neben der historischen Altstadt mit Bauschlosserei, auf einer Halbinsel im Gremminer See die facettenreiche Stadt aus Eisen – Ferropolis.

Es geht südlich weiter durch den Ort Zschornewitz. Hier lohnt sich ein Besuch der Werkssiedlung. Sie gibt dem Besucher einen Einblick in die Zeit des sozialen Bauens und Wohnens Anfang des 20. Jahrhunderts. Von dort führt die Route um den Muldestausee vorbei am Informationszentrum für Umwelt und Naturschutz „Haus am See“ bis nach Bitterfeld. Dort bietet die Goitzsche Seeregion eine Vielzahl an Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten.

Wegekennzeichen

Radwege-Logo "Kohle | Dampf | Licht | Seen"

Daten & Fakten

Startpunkt der Tour

Lutherstadt Wittenberg

Zielpunkt der Tour

Bitterfeld-Wolfen

Saison Informationen

April

Mai

 

Juni

Juli

August

September

Oktober


Dauer
4 Stunden, 20 Minuten
Länge
58,6 Kilometer
Höchster Punkt
102 m
Niedrigster Punkt
64 m
Aufstieg
28 m
Abstieg
22 m

Tour-Kategorie(n)
Radtour
Tour-Eigenschaften
asphaltiert
aussichtsreich
botanische Highlights
faunistische Highlights
Feldweg
Geheimtipp
kulturell / historisch
Streckentour

Weitere Informationen

Anfahrt

Mit dem Rad

  • Europaradweg R1
  • Elberadweg
  • Radweg Berlin-Leipzig
  • Mulderadweg
  • Fuhneradweg
Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn

  • Hauptbahnhof Lutherstadt Wittenberg
  • Bergwitz
  • Gräfenhainichen
  • Muldestausee
  • Bitterfeld-Wolfen

Mit dem Bus

  • WelterbeLinie: Buslinie 304 (Wittenberg - Wörlitz - Dessau) und Buslinie 310 (Gräfenhainichen - Oranienbaum - Dessau)
Tipp des Autors

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GPX-Track Kohle | Dampf | Licht | Seen

Highlights entlang der Strecke

Piesteritzer Werkssiedlung

Das Neue Bauen Anfang des 20. Jahrhunderts hinterließ von 1916 bis 1919 beeindruckende steinerne Spuren in Piesteritz, das seit 1951 zu Wittenberg gehört.
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Bergwitzsee

Bereits in den 1960er-Jahren entstand aus dem ehemaligen Tagebau "Roberts Hoffnung" ein idyllischer Bergbaufolgesee.
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Waldhaus am Bergwitzsee

Ein Heidemagnet für alle Freunde der Natur mit einer interaktiven Ausstellung und einem Bewegungs- und Bildungsbereich für Groß und Klein.
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Gremminer See

Mit der Flutung des Braunkohletagebaus Golpa-Nord bei Gräfenhainichen ist im Jahr 2000 ein Naherholungsgebiet entstanden.
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Gröberner See

Am Gröberner See steht Naturverbundenheit im Mittelpunkt und ein modernes Ferienresort lockt Ruhesuchende, Familien und Wassersportler in die Dübener Heide.
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Muldestausee

Am Rand des Naturparks Dübener Heide ist am Muldestausee ein aufregendes und wertvolles Biotop entstanden, das Lebensraum für seltene und bedrohte Tierarten bietet.

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HAUS AM SEE Schlaitz

Das Informationszentrum für Umwelt und Naturschutz am Muldestausees erzählt die Geschichte vom Bagger-Reich zum Natur-Idyll.

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Goitzsche Seeregion

Wo sich einst Bagger in die Erde gruben und Braunkohle zu Tage förderten, erstreckt sich heute die Goitzsche Seeregion mit einem breiten Angebot für Wassersportler, Erholungssuchende, Naturliebhaber und aktive Gäste.
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Kontakte