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Dorfkirche Dahnsdorf

Anfang des 13. Jahrhunderts erbaute, vollständig erhaltene spätromanische Feldsteinkirche mit bedeutender Ordensgeschichte.

Die Dorfkirche Dahnsdorf zählt zu den bedeutendsten mittelalterlichen Bauten im Naturpark Hoher Fläming. Die stattliche spätromanische Feldsteinkirche entstand Anfang des 13. Jahrhunderts aus sorgfältig geschichtetem Feldsteinquadermauerwerk und ist als vollständige Anlage mit Kirchenschiff, eingezogenem Chor, Apsis und mächtigem Westquerturm erhalten.

Besondere geschichtliche Bedeutung hat Dahnsdorf durch seine Verbindung mit dem Deutschen Orden: Von 1227 bis 1777 unterhielt der Orden hier eine Komturei – die einzige ihrer Art in Brandenburg. Die Kirche diente dabei als Ordens- und Pfarrkirche und prägte über Jahrhunderte das Leben des Ortes.

Im Innern gibt es wertvolle Zeugnisse aus mehreren Jahrhunderten. Der hölzerne Altaraufsatz aus dem 17. Jahrhundert zeigt ein Abendmahlsbild und wird von vorgestellten Säulen gerahmt. Im rundbogigen Triumphbogen stehen die Holzfiguren von Maria und Johannes einer spätgotischen Kreuzigungsgruppe aus dem 15. Jahrhundert. Zu den weiteren highlights gehören der schwere gotische Taufstein und die schlichte Orgel von Gottfried Wilhelm Baer aus dem Jahr 1856 mit neuromanischem Prospekt. Die ursprünglichen Fenster blieben bis auf die im 19. Jahrhundert vergrößerten Südfenster erhalten; das Kircheninnere ist von einer Holzbalkendecke überspannt.

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