Grubenhagen

Burgruine Grubenhagen

Hoch über Rotenkirchen erhebt sich die Burgruine Grubenhagen.

Die Burgruine Grubenhagen liegt auf einer Bergkuppe südwestlich von Rotenkirchen, einem Ortsteil von Einbeck. Sie wurde im 13. Jahrhundert errichtet und 1263 erstmals urkundlich erwähnt. Wer die Burg erbaut hat, ist nicht sicher belegt. Infrage kommen die Grafen von Dassel oder die Welfen.

Die Burg gab dem welfischen Fürstentum Grubenhagen seinen Namen, das 1291 neu gegründet wurde. Sie war jedoch nie dauerhaft Residenz des Fürstentums. Die Herzöge residierten meist auf der nahen Heldenburg und später in Herzberg am Harz. Um 1520 wurde die Burg als Wohnsitz aufgegeben und verfiel allmählich.

Nach dem Zweiten Weltkrieg drohte die Ruine weiter zu verfallen. 1977 gründete sich eine Bürgerinitiative aus Einbeck und Rotenkirchen, die die Burg erhalten und zu einem Ausflugsziel machen wollte. Aus ihr ging der Burgverein hervor. Er hat den Bergfried und den Pferdestall saniert. Der Stall ist heute ein Mehrzweckraum für bis zu 40 Personen.

Der etwa 18 Meter hohe Bergfried hat Treppenstufen und kann bestiegen werden. Oben öffnet sich der Blick ins Leinetal und das Einbecker Becken.