Holter Wald - Naherholungs- und Naturschutzgebiet
Der Holter Wald erstreckt sich über etwa 670 Hektar und wird von den Sennebächen Ölbach und Landerbach durchzogen. Dieses Waldgebiet zählt zu den bedeutendsten der Senne, geprägt durch seine vielfältigen Waldstandorte und Wiesen. Die Altholzbestände bieten ideale Lebensräume für Vogelarten wie Schwarzspecht, Grünspecht und Eisvogel. Auch seltene Fledermaus- und Insektenarten finden hier Schutz. Historisch als Jagdgebiet genutzt, beherbergt der Wald das Jagdschloss Holte und bleibt trotz forstwirtschaftlicher Nutzung naturnah. Eine 1997 ausgewiesene Naturwaldzelle ermöglicht die ungestörte Entwicklung des Waldes. Die Sennesande fördern den Bewuchs mit Kiefern, Eichen und Buchen, während Erlen und Eschen die Ufer der Bäche säumen. Der Holter Wald ist als Flora-Fauna-Habitat-Gebiet ausgewiesen, mit dem Ziel, eine naturnahe Waldbewirtschaftung und den Erhalt von Höhlenbäumen zu fördern. Ein Besucherlenkungskonzept unterstützt den schonenden Umgang mit dem Gebiet, das durch Wander-, Rad- und Reitwege erschlossen ist, darunter der Schlossweg und der Europaradweg R1.



